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Ampelkennzeichnung für Lebensmittel: Eltern geben grünes Licht


15. März 2010: Eine repräsentative Umfrage des AOK-Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ergab, dass 91,2 Prozent der deutschen Eltern sich eine Ampelkennzeichnung für Lebensmittel wünschen.


BildVerbraucherschützer beklagen schon seit einigen Jahren die irreführenden und nicht eindeutigen Kennzeichnungen der Inhaltsstoffe auf den Verpackungen der Lebensmittel. Das soll sich mit der Ampelkennzeichnung ändern. Ein Blick auf den Farbpunkt würde genügen um einschätzen zu können, wie viel Zucker, Salz oder Fette in den Lebensmitteln enthalten sind.
Ein Thema, das vor allem Eltern betrifft. Die AOK-Umfrage ergab, dass nur ein Viertel der Befragten den Zuckergehalt in Limonaden und Säften richtig einschätzen konnten. 30% achten noch nicht einmal auf die Inhaltsstoffe. Dabei hat aber bei den meisten Eltern die gesunde Ernährung ihres Kindes eine hohe Priorität.
Die Ampelkennzeichnung soll in erster Linie Transparenz schaffen. "Aus unserer Sicht ist die Ampel eine Warnung und kein Verbot bestimmter Lebensmittel, die Eltern dabei hilft, die richtigen Nahrungsmittel für ihre Kinder auszuwählen", erklärt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Und Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorsitzender des AOK-Bundesverbandes, ergänzt: "Bei der Prävention von Übergewicht ist eine verbraucherfreundliche und für alle Menschen leicht verständliche Lebensmittelkennzeichnung wie die Ampel unverzichtbar. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Engagements für eine gesunde Lebensweise  von Kindern und Erwachsenen."
Mehr Informationen zu der Ampelkennzeichnung finden Sie auch unter: www.vzbv.de/mediapics/was_ist_die_ampel.pdf


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